Mule cocktails – ingwerbier-cocktail aus dem kupferbecher

Mule Cocktails – Ingwerbier-Cocktail aus dem Kupferbecher

Mule Cocktails. Ingwerbier-Cocktail aus dem Kupferbecher Mules sind Cocktails auf der Basis von Ingwerbier. Als Urgestein der Mules gilt der Moskow Mule, der der Legende nach jedoch in den USA entstanden ist.

Das traditionell verwendete Ingwerbier war etwas anderes, als das heute in jeden Supermarkt erhältliche Ginger Ale. Echtes Ingwerbier ist stärker und schärfer als die heutzutage oftmals viel zu süße Limonade.

Der Mule Cocktail ist eng mit Smirnoff verbunden

1934 verkaufte Wladimir Smirnoff seine Wodka-Firma an einen US-Amerikaner. Wodka war bis zu diesem Zeitpunkt in den USA nahezu unbekannt.
Um das Marketing voranzutreiben, soll sich der Manager des neuen Inhabers, John G. Martin, mit diversen Getränkefabrikanten getroffen haben.
In der Bar John A. „Jack“ Morgan kam es 1941 dann zur ersten Vereinigung von Ingwerbier und Wodka. John Morgan wollte wissen, wie sich Smirnoffs Wodka wohl mit seinem selbst gebrauten Ingwerbier mischen ließe.

Um dem neuen Getränk ein unverwechselbares Aussehen zu verleihen, mixte man es in einem Kupferbecher. Die Becher wurden in Anschluss von den beiden Geschäftsleuten gleich noch mit vermarktet. Bis heute serviert man den Cocktail in diesem ungewöhnlichen Glas.

Manchmal werden die Mules auch als Bucks bezeichnet. Neben Ingwerbier oder Ginger Ale und einer Spirituose dienen Zitronensaft und eine Limettenscheibe als weitere Zutaten.

Inzwischen gibt es etliche weitere Mule Cocktails, die meistens nach dem Ort oder der Region benannt werden, in der sie erfunden wurden.

Die bekanntesten und besten Mule Cocktails

Moscow Mule

Der Klassiker kommt mit Wodka, Ingwerbier und etwas Zitronensaft aus. Diese Armomen reichen auch schon, um ein spritziges Geschmackserlebnis mit Schuss in den Becher zu zaubern. Durch das bauchige Kupfergefäß entsteht ein besonderes Trinkerlebnis, das von der Optik an einen Tee oder Grog erinnern kann.

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Mexikan Mule

Dass Mule Cocktails auch in exotischen Gefilden beliebt sind, zeigt der Mexikan Mule. Statt mit Wodka wird der natürlich mit einem feinen Tequila bereitet. Als Deko dient dann eine herrlich fruchtige Ananas.

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Munich Mule

Die in Deutschland populäre Variante des Mule wird mit frischer Gurke und Gin anstatt Wodka gemixt. Entstanden ist der Drink während der Gin-Booms in deutschen Bars um das Jahr 2007 herum. Als Dekoration dient eine Gurkenscheibe. So richtig „echt“ wird der Munich Mule mit dem The Duke Munich Dry Gin.

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Morning Mule

Der Mule für jede Tageszeit! Man mag es nicht glauben, doch eine süffige Mischung aus Wodka, Orangenschaft und Ingwerbier gilt in Barkreisen tatsächlich als ein feines und ideales Getränk zum Frühstück oder für den extra langen Brunch.

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Irish Mule

Was kommt in den Irish Mule? Na klar, Ingwerbier und ein echter Irish Whiskey! Sanft, prickelnd und lecker muss dieser Mule unbedingt in einem extra bauchigen Kupferbecher (dem „Copper“) serviert werden.

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Bohemian Mule

Kreiert in den 1990er von einem Herrn namens Giovanni Burdi, setzte sich dieser Mule rasend schnell im trendigen London durch. Als Spirituose dient der berühmt-berüchtigte Absinth. Verfeinert wird der Bohemian Mule durch frischen Zitronensaft, Zuckersirup und natürlich frisches Ingwerbier.

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Häufige Fragen zu den Mule Cocktails

Was bedeutet Mule?

„Mule“ bezeichnet eigentlich ein Maultier oder auch einen Dickschädel. Die alternative Bezeichnung „Buck“ meint ebenfalls so viel wie störrisch oder ruckelnd. Sehr wahrscheinlich bezieht sich die Namensgebung auf die außergewöhnliche Mischung und den extra „Biss“ aus dem Ingwerbier.

Was, wenn ich keinen Kupferbecher habe?

Wer nur einmal einen Mule mixen möchte, muss nicht extra einen Kupferbecher kaufen. Für das echte Geschmackserlebnis ist es jedoch ratsam mal einen Mule aus dem „Copper“ zu kosten. Die Art und Weise wie wir Getränke schmecken, ändert sich mit der Art des Glases. Mule Cocktails und Kupfer gehören traditionell einfach zusammen.

Kann ich auch Ginger Ale nehmen?

Klar. „Echtes“ Ingwerbier ist manchmal gar nicht so leicht zu bekommen. Wer den Mule oder Ingwerbier mag, kann sich das Getränk aber auch recht einfach Zuhause brauen.



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