Hurricane cocktail rezept – willkommen im auge des sturms

Hurricane Cocktail Rezept – Willkommen im Auge des Sturms

Rum, tropische Fruchtsäfte und eisgekühlt, so exotisch er auch klingen mag, seine Wurzeln hat er nicht in einer jamaikanischen Beach-Bar. Der beliebte Klassiker entstand in den 1940er Jahren in New Orleans. Trotzdem gehört er zu den absoluten Tiki-Favoriten und ist beinahe in jeder Bar zu finden. Egal ob in der Stadt oder am Meer.

Mit seinen großzügigen Mengen Rum ist der Cocktail ziemlich stark. Durch die verschiedenen Säfte schmeckt man den Alkohol nicht heraus und ist gerne dazu verleitet, diesen schnell zu trinken. Doch Vorsicht! Dieser bunte Mix hat es in sich und ist für den langsamen und bewussten Genuss gedacht.

Woher stammt der Hurricane Cocktail?

Seinen Ursprung hat der Tiki-Cocktail entgegen aller Erwartungen in einem Irish Pub namens Pat O’Brien’s. Im New Orleans der 1940er Jahre lagerte kistenweise importierter Rum. Um diesen loszuwerden, kam man auf die Idee, ihn mit verschiedenen Säften zu mischen, vorzugsweise Passionsfrucht.

Das Originalrezept ging über die Jahrzehnte verloren, doch kann man davon ausgehen, dass verschiedene Rumsorten mit Zitronen- und Passionsfruchtsaft vermengt wurden. Das heute bekannte Glas mit seiner bauchigen Form ist nach dem Cocktail bekannt und nicht umgekehrt.

Aber was ist eigentlich ein Tiki-Cocktail? Bei dieser Cocktailsorte mischt man verschiedene Rums mit unterschiedlichen Fruchtsäften zusammen. Die daraus entstehenden Getränke zeichnen sich durch einen süßen Geschmack aus, sind aber zugleich auch stark alkoholisch.

Es kommt auf jeden Fall auf das perfekte Verhältnis zwischen Saft und Rum an. Neben dem Hurricane sind auch noch der Mai Tai, der Bahama Mama oder der Swimming Pool bekannte Tiki-Klassiker.

Hurricane

Ein glas hurricane cocktail mit orange
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Doppelte Menge Rum, doppelte Menge Spaß. Der Hurricane Cocktail ist ein wahrer Wirbelwind an tropischen Geschmäckern und erinnert an Urlaub. Mit ein paar einfachen Tipps, gelingt der klassische Tiki-Cocktail auch zu Hause.
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Vorbereitungszeit: 2 Minuten
Zubereitungszeit: 3 Minuten
Kategorie: Punsch, Tiki
Herkunft: Karibisch
Schlagwörter: Crushed Ice, Eiswürfel, Grenadine Sirup, Limettensaft, Maraschino-Kirsche, Orangensaft, Orangenscheibe, Passionsfruchtsaft, Rum, Weißer Rum
Portionen: 1 Cocktail
Kalorien: 365kcal
Autor: Leon Zeschke

Equipment

Zutaten

  • 5 cl weißer Rum
  • 5 cl Rum
  • 5 cl Passionsfruchtsaft Maracuja
  • 2,5 cl Orangensaft
  • 2 cl Limettensaft
  • 1 Barlöffel Grenadine Sirup
  • Eiswürfel
  • Crushed Ice
  • 1 Orangenscheibe für die Garnitur
  • 1 Maraschino-Kirsche für die Garnitur

Zubereitung

  • Die Zutaten zusammen mit Eis in einen Cocktail Shaker geben.
  • Knapp eine halbe Minute gut schütteln, bis alles kalt ist. Der Shaker kann dabei außen anlaufen.
  • Das Glas mit ein paar Eiswürfeln füllen.
  • Mit Strainer in das Hurricane Glas abseihen und mit etwas Crushed Ice toppen.
  • Als Deko noch Orangenscheibe und Maraschino-Kirsche hinzugeben.

Nährwerte

Kalorien: 365kcal | Kohlenhydrate: 32g | Protein: 2g | Fett: 1g | Zucker: 20g | Eisen: 1mg
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Tipps für den perfekten Hurricane

Um den Cocktail noch etwas spannender zu gestalten, gibt man den Barlöffel Grenadine nicht mit in den Shaker. Man kippt ihn vorher in das mit Eis gefüllte Glas. Wenn der Cocktail jetzt aufgegossen wird, entsteht ein schöner Effekt, der an einen Verlauf erinnert.

Welche Rumsorten verwende ich für den Hurricane?

Das Wichtigste beim Hurricane Cocktail ist das passende Zusammenspiel von weißem und braunem Rum.

Für den weißen Rum empfehlen sich Sorten wie der Clement Agricole Blanc, Plantation Three Stars, sowie die deutsche Rum-Marke Revolte Rum Overproof.

Was die Kategorie braunen Rum betrifft, eignen sich hier besonders gut der Plantation Xaymaca, Gosling‘s Black Seal, der Old Pascas Barbados Dark Rum oder der Pampero Aniversario Rum.

Wem das zu kompliziert ist und wer einfach nur einen guten Rum in seinem Cocktail haben möchte, kann auch eine Sorte verwenden. Dabei empfiehlt es sich, einen braunen oder Dark Rum zu nehmen.

Crushed Ice oder normale Eiswürfel?

In der Zubereitung des Cocktails muss unbedingt mit Eiswürfeln geschüttelt werden. Füllt man Crushed Ice in den Shaker, kann man gleich eine Portion kaltes Wasser hinzugeben, der Effekt bleibt der gleiche.

Im Glas machen sich auch normal-geformte Eiswürfel besser, da der Cocktail nicht zu schnell verwässern sollte. Ein Topping von Crushed Eis kann aber helfen, den Drink langsam nach unten hin zu kühlen, ohne zu viel Wasser abzugeben.

Gibt es Varianten des Cocktails?

10 cl Rum sind doch eine ganze Menge Alkohol. Wer es etwas leichter haben möchte, kann auf den Hurricane Light umsteigen. Dieser besteht aus jeweils 3 cl weißen und braunen Rum, einen Barlöffel Passionsfruchtlikör und 2 Barlöffel Limettensaft. Alles im Shaker schütteln und ins Glas abseihen.

Sollte jemand auf der Suche nach einem wahrem Sturm sein, ist er beim Heavy Storm genau richtig. Bis auf Orangensaft besteht dieser nur aus verschiedenen Likören und Schnäpsen. Genaue Inhalte sind jeweils 3 cl weißer Rum, brauner Rum, Kokosnuss-Rum, Wodka, Gin, Erdbeerlikör und Orangenlikör. Dann Prost!

Über Leon Zeschke | Avatar of leon zeschkeLeon ist Foodblogger, Ernährungsberater und leidenschaftlicher Cocktail Nerd. Er liebt es neue Cocktail auszuprobieren und seine Werke zu Teilen. Darüber hinaus ist Jonas einer der Gründer und Teil des Editorial Team von Alkipedia.com
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